Kann man eigentlich immer fliegen?

Man kann im Winter wie im Sommer fliegen, wenn die Start- und Landebahnen in geeignetem Zustand sind und das Wetter mitspielt. Für Piloten mit einer "normalen" Privatpilotenlizenz müssen bestimmte Wettermindestbedingungen (Sicht, Wolkenfreiheit) gegeben sein. Für Flüge bei Nacht ist eine Zusatzberechtigung nötig. Für Flüge ohne Sicht, also in Wolken, ist außer den erforderlichen Anzeigegeräten eine besondere Schulung notwendig, die zur lnstrumentenflugberechtigung (IFR: Instrument Flight Rules, InstrumentenFlugRegeln) führt. Diese erfordert einen erheblichen Aufwand und, wie die "normale" Lizenz auch, ständiges Sich-in-Übung-Halten.

Es gibt allerdings Wetterlagen, die auch lnstrumentenflieger an den Boden fesseln: Für Start und Landung sind Mindestsichtwerte und -Wolkenuntergrenzen vorgeschrieben, die Gefahr der Vereisung des Flugzeugs muß beherrscht werden können, Gewitterfronten müssen gemieden werden. Die Möglichkeiten hängen sehr vom benutzten Flugzeug ab. Diese Tatsachen muß man berücksichtigen, wenn man daran denkt, die Fliegerei regelmäßig geschäftlich zu nutzen!

Zuletzt aktualisiert am 2010-06-30 von Sven Fischer.

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